Ein Gusseisentopf ist und wird immer schwer sein. Das ist eine Tatsache, mit der die meisten Benutzer ein wenig kämpfen, insbesondere beim Abwaschen. Man kann jedoch sagen, dass gerade diese „Schwäche“ dem Gusseisentopf viele Vorteile verleiht. Dank seines schwerfälligen Charakters kann der Topf bei ordentlichem Erhitzen eine eigene Backatmosphäre schaffen, die Ihr Gericht von innen nach außen perfekt gart.
Gusseisentöpfe haben bereits eine lange Geschichte. Die allerersten, nach denen sie bis heute benannt sind, waren die sogenannten "Holländischen Öfen" oder "Dutch Ovens". Beim Kochen wurden sie in glühende Kohlen eingegraben, wodurch sie als Vorläufer der heutigen Küchenöfen dienten.
Alle unsere Töpfe der Marke Litináč haben sogenannte selbstschmorende schwere Deckel, die Ihnen helfen, die idealen Bedingungen für eine perfekte Garung im Topf aufrechtzuerhalten und gleichzeitig das Gericht kontinuierlich zu schmoren.
Sobald die Temperatur des Saftes im Inneren des Gerichts den Siedepunkt erreicht, beginnt der Saft zu verdampfen und steigt zur Deckeloberfläche auf. Dort kondensiert der Saft und wird gleichmäßig über die Oberfläche des Gerichts verteilt.

Was bedeutet das in der Praxis?
- Das Gericht muss nicht so oft geschmort werden,
- Dank des Schmorens bleibt das Fleisch ständig feucht und bleibt so schön saftig,
- Perfekte Verteilung der Aromen,
- Ideale Wärmeverteilung durch Dampfzirkulation.
Gusseisen hat von Natur aus hervorragende wärmeleitende und speichernde Eigenschaften. Unten sehen Sie eine Tabelle, die die Wärmeleitung und -abstrahlung (Emissivität) von Gusseisen-, Keramik- und Glasgeschirr vergleicht.
|
Material |
Wärmeleitfähigkeitskoeffizient λ W/mK |
Emissivität |
|
Gusseisen |
63 |
0.87 |
|
Keramik |
0.65 |
0.92 |
| Glas | 0.93 | 0.91 |
Aus der Tabelle ist klar, dass die Materialien in Bezug auf die Wärmeabstrahlung nahezu auf dem gleichen Niveau sind. Entscheidend ist jedoch der Wärmeleitfähigkeitskoeffizient, der bei Gusseisen um ein Vielfaches höher ist als bei anderen Materialien. Dadurch wird das Geschirr viel schneller erhitzt, und somit auch das zubereitete Gericht.
