Ehrliches Schweinegulasch mit Zwiebelbasis und Kartoffeln im dünnwandigen gusseisernen Topf

Poctivý vepřový guláš s cibulovým základem a bramborou v tenkostěnném litinovém hrnci HUUUST

Traditionelles Schweinegulasch gehört zu den beliebtesten Gerichten der tschechischen Küche. Diese aromatische Kombination aus zartem Schweinefleisch und sämiger Paprikasoße eignet sich hervorragend als sättigendes Mittag- oder Abendessen für die ganze Familie. Gulasch braucht Zeit, damit sich die Aromen perfekt verbinden – deshalb sollte es idealerweise langsam in einem hochwertigen Topf geschmort werden.

Am besten eignet sich ein dünnwandiger Gusseisentopf, der die Wärme hervorragend speichert. Modernes Kochgeschirr aus dünnwandigem Gusseisen hat den Vorteil, dass es bis zu 50 % weniger wiegt als klassisches Gusseisen und die Wärme trotzdem gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt. Die Innenfläche besteht aus widerstandsfähiger Titanemaille – einer auf das Gusseisen gebrannten Mineralschicht, die für Antihaftwirkung sorgt, ohne dass Teflon oder andere unnötige Chemikalien benötigt werden. Dadurch brennt das Gulasch nicht an und das Kochen wird besonders komfortabel. Schauen wir uns nun Schritt für Schritt ein Rezept an, mit dem Sie auch zu Hause ein herzhaftes Schweinegulasch zubereiten können.

Zutaten (für ca. 4 Portionen):

  • 600 g Schweineschulter – gewaschen, von Sehnen befreit und gewürfelt

  • 2–3 größere Zwiebeln (ca. 200 g) – fein gehackt

  • 2 EL Schweineschmalz

  • 2 EL Tomatenmark

  • 2 TL edelsüßes Paprikapulver

  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver (verleiht dem Gulasch ein feines Raucharoma)

  • 1 TL Kümmel (gemahlen oder ganz)

  • 3 Knoblauchzehen – gepresst

  • 1 mittelgroße Kartoffel – roh, geschält (zum Andicken)

  • 500 ml heißes Wasser oder Brühe (nach Bedarf)

  • 1 TL getrockneter Majoran

  • Salz und gemahlener schwarzer Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung:

  1. Grundlage zubereiten: Erhitzen Sie in einem Gusseisentopf bei mittlerer Hitze zwei Esslöffel Schweineschmalz. Geben Sie die fein gehackten Zwiebeln hinein und braten Sie sie unter ständigem Rühren an, bis sie goldbraun werden und leicht karamellisieren. Diese Grundlage verleiht dem Gulasch seinen kräftigen Geschmack – braten Sie die Zwiebeln daher langsam und goldbraun an.

  2. Fleisch anbraten: Geben Sie die gewürfelten Schweinefleischstücke zu den angebratenen Zwiebeln. Erhöhen Sie die Hitze und braten Sie das Fleisch von allen Seiten an, damit es versiegelt wird und eine leicht gebräunte Farbe bekommt. So bleibt das Fleisch saftig. Braten Sie es bei Bedarf portionsweise an – das Fleisch sollte braten und nicht im eigenen Saft kochen.

  3. Gewürze und Paprika: Reduzieren Sie die Hitze auf mittlere Stufe. Geben Sie edelsüßes Paprikapulver, geräuchertes Paprikapulver und Kümmel zur Grundlage. Rühren Sie alles schnell um und rösten Sie die Gewürze nur kurz an (Paprika brennt schnell an und kann bitter werden). Sobald die Gewürze aromatisch duften, fahren Sie sofort mit dem nächsten Schritt fort.

  4. Aufgießen und Schmoren: Geben Sie das Tomatenmark und die gepressten Knoblauchzehen in den Topf. Rühren Sie die Mischung kurz (etwa 30 Sekunden) um, damit sich das Aroma von Tomatenmark und Knoblauch entfaltet. Gießen Sie die Gulaschgrundlage anschließend mit heißem Wasser oder Brühe auf, sodass das Fleisch fast bedeckt ist. Kratzen Sie mit einem Holzlöffel den gesamten Bratensatz vom Topfboden ab – er verleiht der Soße Farbe und Geschmack. Bringen Sie das Gulasch zum Kochen, salzen Sie es mit etwa 1 TL Salz (nach Geschmack) und reduzieren Sie anschließend die Hitze auf die niedrigste Stufe.

  5. Langsames Garen: Decken Sie den Topf mit dem Deckel ab und lassen Sie das Gulasch etwa 1 Stunde langsam köcheln. Der Gusseisentopf hält die Temperatur stabil, sodass das Gulasch sanft köcheln kann und das Fleisch nach und nach weich wird. Rühren Sie den Topfinhalt während des Schmorens gelegentlich um. Lassen Sie das Gulasch so lange schmoren, bis das Schweinefleisch beim Einstechen mit einer Gabel weich ist.

  6. Mit Kartoffel andicken: Sobald das Fleisch fast weich ist, dicken Sie das Gulasch mit der Kartoffel an. Reiben Sie die rohe, geschälte Kartoffel fein. Rühren Sie sie nach und nach in das Gulasch ein und vermischen Sie alles gut. Die Kartoffel enthält Stärke, die das Gulasch auf natürliche Weise andickt – Mehl wird dadurch nicht benötigt. Lassen Sie das Gulasch noch etwa 10–15 Minuten köcheln, damit die Kartoffel zerfällt und sich mit der Soße verbindet. Rühren Sie gelegentlich um; das Gulasch wird allmählich dicker. Sollte es zu dick sein, geben Sie etwas Wasser hinzu. Ist es umgekehrt zu dünn, können Sie noch ein Stück Kartoffel hineinreiben.

  7. Fertigstellen und abschmecken: Wenn das Gulasch die richtige Konsistenz hat und das Fleisch schön weich ist, nehmen Sie den Topf vom Herd. Geben Sie den getrockneten Majoran in das fertige Gulasch – reiben Sie ihn vorher zwischen den Handflächen, damit sich sein Aroma entfaltet – und rühren Sie ihn unter. Schmecken Sie das Gulasch bei Bedarf mit Salz und Pfeffer ab. Decken Sie es ab und lassen Sie es einige Minuten ruhen. In dieser Zeit ziehen die Aromen noch durch und das Gulasch bekommt einen volleren Geschmack.

  8. Servieren: Servieren Sie das Schweinegulasch heiß als Hauptgericht. Traditionelle Beilagen sind frisches Brot oder hausgemachte Semmelknödel, die die köstliche Soße wunderbar aufnehmen. Sie können den Teller mit Ringen roher Zwiebeln garnieren oder mit gehackter frischer Petersilie bestreuen, die für Aroma und Farbe sorgt.

    Guten Appetit!

Tipp zum Schluss: Dieses Gulasch schmeckt am besten am zweiten Tag nach der Zubereitung, wenn alle Aromen durchgezogen sind. Wenn Sie also Zeit haben, können Sie es ruhig einen Tag im Voraus kochen. Denken Sie außerdem daran, dass ein hochwertiger Gusseisentopf Ihnen die Arbeit erleichtert – dünnwandiges Gusseisen heizt sich schnell auf, gart gleichmäßig und dank der Titanemaille haftet das Essen nicht an. Legen Sie gleich los und genießen Sie hausgemachtes Gulasch – wir sind sicher, dass Sie es lieben werden!