Sie sieht aus wie aus einer französischen Patisserie und schmeckt noch besser. Karamellisierte Birnen unter knusprigem Teig, Saft, der sich auf dem Teller verteilt, und obendrauf ein Stück Vanilleeis. Tarte Tatin ist einer dieser Kuchen, mit denen Sie Eindruck machen können, ohne ein Profi sein zu müssen.
Das Rezept wurde für uns von Natalie Benk, Chefköchin von Bango und Smoke and Sound, in der emaillierten gusseisernen 32-cm-Sautépfanne von HUUUST zubereitet.
Was Sie benötigen
Für den Teig:
- 300 g Weizenmehl
- 150 g kalte Butter
- 1 Ei
- 80 g Puderzucker
- Eine Prise Salz
Für die Füllung:
- 6 reifere Birnen
- 100 g Zucker
- 50 g Butter
- Eine Prise Salz
Zubereitung
- Verkneten Sie Mehl, kalte Butter, Ei, Zucker und eine Prise Salz zu einem festen Teig. Wichtig ist, ihn nicht zu lange zu kneten, sonst beginnt er zu kleben. In Folie wickeln und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.
- In der Zwischenzeit die Birnen schälen, vierteln und die Kerngehäuse entfernen.
- Karamellisieren Sie den Zucker in einer runden 32-cm-Sautépfanne. Geben Sie die Butter dazu, rühren Sie alles gründlich um und salzen Sie mit einer Prise Salz. Es entsteht ein glattes, goldbraunes Karamell.
- Legen Sie die Birnen in das Karamell und lassen Sie sie langsam braten, bis die Oberfläche leicht karamellisiert.
- Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank, rollen Sie ihn vorsichtig auf die Größe der Pfanne aus und legen Sie ihn über die Birnen. Drücken Sie die Ränder rund um das Obst nach innen und stechen Sie mit einer Gabel einige Löcher in den Teig, damit sich keine Blasen bilden.
- Schieben Sie die Pfanne in den auf 190 °C vorgeheizten Ofen und backen Sie den Kuchen etwa 30 Minuten, bis der Teig schön goldbraun ist.
- Lassen Sie den Kuchen mindestens 30 Minuten ruhen. Legen Sie dann einen Teller darauf, atmen Sie tief durch, stürzen Sie den Kuchen zügig und schon können Sie servieren! Guten Appetit.
Zum Schluss noch ein Tipp
Servieren Sie sie warm, idealerweise mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Löffel saurer Sahne. Und wenn Sie keine Birnen haben, funktioniert das Rezept genauso gut mit Äpfeln, Aprikosen, Pfirsichen oder Ananas.